Dieter Jähnig: Schelling. Die Kunst in der Philosophie
1. Band: Schellings Begründung von Natur und Geschichte
Neske 1966
Zum Inhalt:
Die vorliegende Untersuchung behandelt nur ein Werk Schellings, das »System des transzendentalen Idealismus« von 1800, und auch dieses nur unter einem Gesichtspunkt, der Frage nach dem Sinn seines kunstphilosophischen Abschlußteils. Sie sieht aber in dieser Schrift das grundlegende Werk Schellings. Und sie sieht dies darin eben insofern, als sie an dem Sinn der Einbeziehung der Kunst in die Philosophie den geschichtlichen Ort von Schellings Philosophie überhaupt erkennt. Die Beschränkung auf einen Ausschnitt aus dem Gesamtwerk und einen einzelnen Gesichtspunkt aus der thematischen Vielfalt zielt also auf den Punkt, um den es, unausdrücklich oder ausdrücklich, geht, wenn es um »Schelling« geht.
2. Band: Die Wahrheitsfunktion der Kunst
Neske 1969
Zum Inhalt:
Der besondere Titel dieses Bandes: »Die Wahrheitsfunktion der Kunst«, ist, anders als der des ersten, nur ein Untertitel des Haupttitels: »Die Kunst in der Philosophie«. Dennoch war der erste Band, der Schellings Begründung von Natur und Geschichte zu seinem besonderen Thema hatte, mehr als eine bloße Vorbereitung. Die Wahrheitsfunktion der Kunst besteht nicht darin, daß die Kunst sich selbst betrachtet, sondern darin, daß sie die wahre Beschaffenheit der Welt aufzeigen soll. Der aus den Gliedern von Natur und Geschichte bestehende Bau der Welt besitzt in der Kunst seinen, den Zusammenhalt herstellenden und das Prinzip des Zusammenhalts manifestierenden, Schlußstein.

