Dieter Jähnig
Schelling. Die Kunst in der Philosophie
Schellings Begründung von Natur und Geschichte

Inhaltsverzeichnis
Einleitung:
Die Schlüsselstellung der Kunst bei Schelling
Erster Teil
Die Kunst als Vollendung der Philosophie
(Thema und Aufbau des Transzendentalsystems)
Erstes Kapitel
Schellings Infragestellung des Idealismus
1. Die Funktion des Abschlußteils - - - 23
2. Das Transzendentalsystem als »Erweiterung« der »Wissenschaftslehre« - - - 26
3. Der Widerspruch von Wissensthema und Wissensprinzip bei Schelling - - - 31
4. Das Prinzip der Philosophie als Problem der Philosophie - - - 36
5. Der Zusammenhang von Thema und Ausführung (Widerspruch und Genesis) - - - 45
6. Widerspruch und Ästhetik - - - 52
Zweites Kapitel
Die Anschauung der Natur
1. Die Praxis als Grund der Problematik des Wissens - - - 55
2. Die Bewußtseinstranszendenz des Wissensgrundes - - - 57
3. »Produktive Anschauung« und Materie - - - 58
4. Parallelität von Natur und Geist - - - 67
5. Differenz von Natur und Naturwissenschaft - - - 71
Drittes Kapitel
Die Bedingung der Freiheit
1. Die Objektivation des produktiven Anschauens im Wollen - - - 73
2. Der Gegensatz zwischen Wollen und Erkennen - - - 81
3. Die Entstehung von Freiheit (Gesellschaft) - - - 86

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Viertes Kapitel
Geschichtserfahrung, Naturwissenschaft und Kunst - - - 92
1. Der Widerspruch von Notwendigkeit und Freiheit in der Geschichte - - - 94
2. Die Naturphilosophie als Glied der Transzendentalphilosophie
a) Schellings Interesse an der Natur - - - 98
b) Schellings Naturbegriff - - - 100
c) Das Problem der Natur-Erkenntnis - - - 106
3. Der Bezug des Abschlußproblems auf das Systemganze
a) Der Abschluß der Philosophie als Problem des Eingangs in die Philosophie - - - 110
b) Der thematische Verweis der Systementwicklung auf die Kunst - - - 111
Zweiter Teil
Der ästhetische Grundzug der Philosophie
(Über Prinzip und Methode des Transzendentalsystems)
Einleitung:
Über den Zug zur Objektivität bei Schelling - - - 119
Erstes Kapitel
Die Natur als Vergangenheit des Ich
1. Das Ich als »absolute Substanz« (Schellings Ausgang von Kant und Fichte)
a) Natur und Wille - - - 133
b) Die Autonomie der Natur - - - 134
c) Der Begriff des »Subjekts« als Selbstheit und als Grund - - - 136
d) Das Bewußtsein als Maßstab (die Natur: das »Un-bewußte«) - - - 137
2. Notwendigkeit einer Erweiterung des Begriffs des Ich - - - 139
a) Das Ich als Geschichte - - - 140
b) Die »Außenwelt« als »innere Notwendigkeit« - - - 141
3. Die Natur als »Natur des Ich« (Naturphilosophie und Transzendentalphilosophie) - - - 142
4. Der Gegensatz zwischen Gesetzmäßigkeit und Freiheit
a) Das neue Problem: Widerspruch zwischen »natürlichem« und eigentlichem Ich - - - 144
b) Die Natur als »Außersichsein« des Ich - - - 145
c) Der Widerspruch zwischen Außersichsein und Selbstbewußtsein - - - 146

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5. Die »Aufgabe« der Philosophie als »Urwissenschaft«
a) Der Unterschied zwischen philosophischem Postulat und »wirklichem« Wissen - - - 147
b) Die Philosophie als Wiederholung der Entstehung des Wissens (Drei Sätze über das Wesen des Transzendentalsystems) - - - 148
c) Die »Wissenschaft« von der Bedingung der Möglichkeit des Wissens - - - 151
d) Der System-Charakter der Transzendentalphilosophie - - - 152
1. Einheit und Vielfalt: Die Notwendigkeit der Totalität 152 -
2. Totalität und Subjektivität: Das System als »Geschichte« 153 -
3. Geschichte und Totalität: Die Philosophie als Prozeß 153
Zweites Kapitel
Gewißheit als Zukunft

1. Der Schritt zur »Immanenz« des Welt-Prozesses im Prinzip der Subjektivität
a) Das Verhältnis von Fortschritt und Selbstbewußtsein als Problem der »transzendentalen Betrachtungsart« - - - 155
b) Der Kern von Schellings Differenz zu Fichte: Das Moment der »Notwendigkeit« nicht Wesensbedingung, sondern Wesensfolge des »Ich« - - - 155
c) Die »Selbstanziehung« (Das Ich als Übergang von Vorstellung zu Vorstellung) - - - 158
d) Das Ich als Grund des Prozesses - - - 158
1. Die Gesetzmäßigkeit des Prozesses 159 - 2. Die Parallelität mit den Momenten der Natur 159
2. Der objektive Gebrauch des Prinzips der Subjektivität
a) Der Unterschied im Ansatz bei Fichte und Schelling - - - 160
b) Die Differenz zwischen prinzipiellem Subjekt und menschlichem Subjekt - - - 161
c) Der Beginn der Philosophie: Das Bewußtsein eines Widerspruchs - - - 162
3. Das Prinzip als Postulat - - - 163
4. Die methodische Funktion des Prinzips bei Schelling
a) Der objektive Charakter der Methode - - - 165
b) Der transzendentale Charakter der Methode - - - 166
c) Das Verhältnis zwischen »philosophierendem Ich« und »objektivem Ich« in Transzendentalsystem und Identitätssystem - - - 168
1. in bezug auf die Gesetzmäßigkeit 168 - 2. in bezug auf die Rolle des »philosophierenden Subjekts« 169

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5. Die »intellektuelle Anschauung« als »Substrat« des Denkens
a) Der Unterschied im Gebrauch der intellektuellen Anschauung bei Fichte und Schelling - - - 169
b) Der Postulatcharakter des Prinzips als Ermöglichung der Immanenz des Prozesses - - - 172
c) Der Wechselbezug zwischen erzeugendem und reflektierendem Ich - - - 174
Drittes Kapitel
Die Geschichte als Existenz der Freiheit
A. Das Problem des Bewußtseins der Identität von Freiheit und Natur als Horizont der praktischen Philosophie - - - 177
1. Das Handeln als Bedingung des Wissen
a) Die Unableitbarkeit der Freiheit aus der Natur - - - 178
b) Das Bewußtsein des Notwendigkeitscharakters des Wissens im Wollen - - - 179
c) Das Bewußtsein des Wollens als Bedingung des Selbstbewußtseins - - - 180
1. Das Bewußtsein der Möglichkeit des Wollens im Sollen (Kategorischer Imperativ) 180 -
2. Das Bewußtsein des Sollens im Gegensatz zum Trieb (Naturtrieb) 182 -
3. Das Bewußtsein des Gegensatzes als Wählenkönnen (Willkür) 184
d) Der Gegensatz von Notwendigkeit und Freiheit als »höchster Ausdruck« des prinzipiellen Subjekt-Objekt-Widerspruchs - - - 184
e) Der Unterschied von individuellem und gemeinschaftlichem »Ich« im Menschen als Erklärung der Evidenz von Notwendigkeit und Allgemeingültigkeit im Außenwelts-Bewußtsein - - - 186
2. Der Postulatcharakter des Prinzips als Grund der Objektivierung der Freiheit (der praktischen Einheit des Menschen mit der Natur)
a) Der Unterschied von Postulat und »wirklicher« Erklärung - - - 188
b) Die Forderung der »völligen Selbsterkenntnis« (als Bewußtsein des handelnden Menschen von seiner Ursprungseinheit mit der Natur) - - - 189
B. Die »Bedeutung« der Geschichte
a) Indirektes Bewußtsein der Identität als Bewußtsein der Unwahrheit der Differenz - - - 191
b) Das Bewußtsein des Widerspruchs von Freiheit und Notwendigkeit in der Erfahrung des »Schicksals« - - - 192
c) Das praktische Postulat einer Identität von Freiheit und Notwendigkeit - - - 194
d) Die Anerkennung eines absoluten Subjekts im »Glauben« - - - 197
e) Der Unterschied von Glaube und Erkenntnis - - - 200

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C. Der Grund der Geschichte
1. Der Gegensatz von Gut und Böse
a) Die Verwirklichung des »Sittengesetzes« als Erfordernis und als Problem - - - 202
b) Absoluter Wille und Glückseligkeit - - - 203
c) Die Objektivität des Willens als theoretisches und praktisches Zentralproblem - - - 204
2. Die Idee der Gerechtigkeit
a) Die Möglichkeit eines Gesetzes »zum Behuf der Freiheit« - - - 206
b) Die Rechtsverfassung als »zweite und höhere Natur« - - - 207
c) Die Rechtsverfassung als Beweggrund der Geschichte (der Zusammenhang von Freiheit und Vernunft) - - - 208
d) Die Gerechtigkeit als höchstes Gut (der Gerechtigkeitstrieb als Vermittlung zwischen Geschichte und Individuum) - - - 209
3. Freiheit und Staat
a) Das Problem der »Entstehung« der Rechtsverfassung - - - 210
b) Der »temporäre« Charakter der Staatsgebilde:
- in der unvermeidlichen Differenz zwischen absolutem Zweck und jeweiliger Wirklichkeit - - - 210
c) - durch die Abhängigkeit der inneren Verfassung des einzelnen Staates von den zwischenstaatlichen Verhältnissen: Die Weltrepublik als Beweggrund der Geschichte - - - 211
d) Die Geschichte als das Handeln der Gattung - - - 212
D. Das Verhältnis zwischen Natur- und Geschichtsphilosophie - - -
a) Parallelität: Die Objektivität des Subjektiven - - - 215
b) Folge: Die Naturphilosophie als »Grund« der Geschichtsphilosophie - - - 216
c) Die Zusammengehörigkeit von Natur, Geschichte und Transzendenz in Schellings Prinzip (Der innere Verweis von Ansatz und Methode auf den Abschluß) - - - 217
Viertes Kapitel
Der Zusammenhang von Natur und Geschichte in der »Mythologie«
Einleitung
Das Postulat des »höchsten Bewußtseins« (als des »wirklichen« Wissens der Einheit von Natur und Freiheit) - - - 222
1. Der Abschluß als Selbsterkenntnis der Philosophie
a) Die Vollendung des Inhalts als Erkenntnis der Form - - - 224
b) Das »Prinzip des Fortschreitens« als »Prinzip der Erfindung« - - - 225

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2. Das Schlußmoment als Gewißheitsmoment
a) Schlußstein und Gewölbe - - - 228
b) Das Problem der absoluten Gewißheit - - - 229
c) Das absolute Wahrheitskriterium als Erinnerung - - - 230
d) Beschaffenheit der Erinnerung - - - 231
1. Übereinstimmung des Menschen mit der Natur 231 -
2. Übereinstimmung des Menschen mit dem Schicksal 232 -
3. Übereinstimmung des Menschen mit sich selbst 233

3. Der »ästhetische« Charakter der Erinnerung
a) Die Wahrheitsfunktion der Schönheit (Plato) - - - 234
b) Der Wahrheitsort: die Kunst - - - 236
4. Die Erinnerung als Mythologie
a) Die Frage nach der Art des erinnernden Bezuges des Menschen zu Natur und Geschichte - - - 238
b) Das »Mittelglied« zwischen Philosophie und Kunst - - - 239
1. Der Bezug der Mythologie auf die Natur 239 -
2. Der Bezug der Mythologie auf die Geschichte 240 -
3. Das »religiöse« (theoretisch-praktische) Wesen der Mythologie 242
c) Gewißheit und Gemeinschaft - - - 243
5. Die Mythologie und Schellings Prinzip - - - 244
Anmerkungen - - - 249